Bürgerengagement in Haiger

Dass sich Bürgerengagement lohnt, zeigt die Bürgerinitiative „MUT“ (Menschen unter der Talbrücke) aus dem Haigerer Ortsteil Sechshelden. So haben die BI-Mitglieder um ihren Vorsitzenden Rainer Buhl nach der Gründung im vergangenen Sommer bereits einige Aktionen durchgeführt und man ist in sehr kurzer Zeit zu hoffnungsvollen Ergebnissen gekommen. Da viele Bewohner Sechsheldens durch den Trassenverlauf quer über das Dorf von Lärm belästigt und dem gefährlichen Feinstaub belastet sind, ist das Hauptziel der BI, eine Verlegung der Talbrücke zu erreichen. Dass dies ein schwieriges Unterfangen sein wird, war von Anfang an bekannt, aber man hat sich dennoch auf den Weg gemacht. Dieses Engagement verdient Respekt und sollte vorbildhaft für alle sein! Gerade in finanzschwachen Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, dass Bürger sich aktiv einbringen, um etwas anzustoßen und voran zu bringen! Beispiele in unserer Stadt gibt es genug: So haben wir viele die sich in Vereinen, Verbänden, Kirchen und freien Gemeinden engagieren. Wir Kommunalpolitiker, die unseren „Job“ ja auch nur ehrenamtlich ausführen, sind genau darauf angewiesen. Ohne eine aktive Bürgerschaft, die sich mit Ideen einbringt und mitmischt, wird uns vor Ort politisch Aktiven der „Boden unter den Füßen weggezogen“. Da spreche ich aus meiner Sicht für alle Parteien in Haiger und darüber hinaus. Wenn möglichst viele ihre Gott gegebenen Fähigkeiten einsetzen, Fehler verzeihen und mutig voranschreiten, kann im Kollegial viel gelingen. Das eingangs erwähnte Beispiel aus Sechshelden verdeutlicht dies. Politiker und Bürgerschaft sind eins und nur so können wir gemeinsam etwas erreichen.
Sebastian Pulfrich, 35708 Haiger

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Haiger-Dillbrecht/Offdilln Der CDU Stadtverband Haiger war am vergangenen Wochenende zu Besuch Dillbrecht und Offdilln. Dies war bereits die zweite Stippvisite innerhalb eines halben Jahres im Dilltal, da die Christdemokraten bereits im vergangenen Sommer im Rahmen einer Fahrradtour vor Ort waren. Erster Anlaufpunkt war die Grundschulturnhalle in Dillbrecht, welche seit geraumer Zeit aus Brandschutzgründen nicht mehr für Großveranstaltungen genutzt werden kann. Gleiches gilt für die Turnhalle im Roßbachtal. Haigers Christdemokraten kritisieren diese Zustände bereits seit geraumer Zeit. In diesem Zusammenhang informierte Vorstandsmitglied Gerhard Debus die Anwesenden darüber, welche Gelder in der Vergangenheit seitens der Stadt an den Kreis bezahlt worden sind. „In Sachen Turnhallen muss endlich Klarheit geschaffen werden“, fordert der Roßbacher. Ebenfalls informieren ließen sich die Kommunalpolitiker über die möglichen Standorte dreier Windkraftanlagen, die im Dillbrechter Hauberg von dem Unternehmen „Juwi“ errichtet werden sollen. Wie ein sachkundiger Bürger berichtete, stehen die Haubergsgenossen voll hinter dem angestoßenen Projekt. CDU Ortsverbandsvorsitzender Armin Hofmann ergänzte, dass die vorgesehene Fläche noch nicht als Vorrangfläche im Regionalplan ausgewiesen sei. Bis zu einem möglichen Bau würde also noch eine längere Zeit ins Land gehen. Ebenfalls auseinandergesetzt haben sich die Christdemokraten mit dem Feuerwehrgerätehaus in Dillbrecht. In diesem Zusammenhang äußerten die Haigerer CDU ihr Unverständnis über Vorwürfe, die politischen Gremien der Stadt würden eine Entscheidung über die Zukunft des Gerätehauses hinauszögern. „Wir haben seitens der Stadt keine einzige Empfehlung bekommen, über die die Ausschüsse und das Parlament hätten beraten können. Alle Modelle, die bisher zu Papier gebracht wurden, sind bereits vorab von der Verwaltung als nicht realisierbar kassiert worden. Den Parlamentariern nun eine Hinhaltetaktik vorzuwerfen, ist nicht gerechtfertigt“, beschreibt Andreas Schneider die Entwicklungslage. „Das weiß auch der Bürgermeister und dieser sollte fairerweise klarstellen, dass den Gremien in dieser schwierigen Frage nie ein Entwurf vorlag, den er selbst zur Beratung vorgeschlagen hat“, so Schneider. Haigers CDU Vorsitzender Sebastian Pulfrich betonte in diesem Zusammenhang, dass innerhalb der CDU Haiger sowohl aktive als auch passive Feuerwehrkameraden vertreten sein, so dass man jederzeit als kompetenter Ansprechpartner für alle Wehren zu Verfügung stehe. Erfreut zeigten sich die Christdemokraten darüber, dass der Rad- und Fahrweg zwischen Dillbrecht und Fellerdilln seit geraumer Zeit fertig gestellt ist, was auf eine Initiative der CDU zurückgeht. Ebenso erfreulich ist, dass aus den Einnahmen der Dillbrechter Grillhütte, die vom CDU Ortsverband betreut wird, ein Briefkasten für Kondolenzschreiben angeschafft wurde. Verärgert zeigten sich Haigers CDUler bei ihrem Termin in Dillbrecht darüber, dass es für die Zugpendler, die von Gießen kommen und nach Dillbrecht fahren wollen, immer noch lange Wartezeiten in Dillenburg gibt. Und das nur, weil der Anschlusszug in der Oranienstadt ein paar Minuten früher Richtung Siegen aufbricht. Ebenso annehmen wollen sich die Christdemokraten einem Problem in der Langackerstr. Durch die enge Straßenführung kommt es in diesem Bereich immer wieder zu Problemen, so dass Haigers CDU einen Prüfantrag bzgl. einer Einbahnstraßenregelung in diesem Bereich ins Parlament einbringen will. Bei dem anschließenden Termin in Offdilln kam man im Gemeindehaus der „Freien evangelischen Gemeinde“ zusammen. Dort berichtete Haigers CDU-Vize Matthias Hain, dass der Bürgersteig in einem Bereich der Offdillner Straße nicht durchgängig ausgebaut sei. „Gerade die Besucher der FeG, des Friedhofs und des Restaurants Mühlenhof müssen so immer ein Stück entlang der Hauptstraße gehen“, kritisiert Hain. Daher werden die Christdemokraten einen Antrag ins Haigerer Parlament einbringen, der eine Lösung für diesen Bereich herbeiführen soll. Ebenfalls kritisiert wurde, dass am Wochenende immer wieder ein LKW auf Höhe des Friedhofes an der Hauptstraße stehe, so dass die Gemeindemitglieder der FeG häufig Parkprobleme haben. Ein weiterer Punkt den die Kommunalpolitiker angehen wollen, ist das Vorantreiben des Lückenschlusses des Fahrradweges zwischen Offdilln und Weidelbach. „Wir werden eine Anfrage ins Parlament einbringen, die sich mit dieser Thematik befasst“, verspricht Haigers Fraktionsvorsitzender Helmut Schneider aus Allendorf. „Trotz der knappen Finanzlage der Stadt Haiger, welcher jederzeit Rechnung getragen werden muss, könnte ein Großteil der angesprochenen Maßnahmen umgesetzt werden“, wünscht sich Haigers CDU Chef Sebastian Pulfrich am Ende der Besuche im Dilltal.

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CDU besucht das Leinenmuseum und den historischen Stadtpfad Haigers

Pulfrich: „Wir sind froh, dass das Leinemuseum in seiner jetzigen Form erhalten bleibt!“
Haigerseelbach/Haiger Auf historische Wege begab sich dieses Wochenende der CDU Stadtverband Haiger. Erste Anlaufstelle der Christdemokraten war das „Leinenmuseum“ in Haigerseelbach, welches seit 1983 von den Eheleuten Edeltraut und Jan Janzweert betrieben wird. Hintergrund des Besuchs war der, dass das Museum in diesem Jahr durch die Stadt Haiger übernommen werden soll. Dank der finanziellen Beteiligung eines großzügigen privaten Spenders (10.000 €), dem „Geschichtlichen Arbeitskreis Haiger und sein Raum e.V.“ sowie der Stadt Haiger kann so ein weit über Hessens Grenzen bekanntes Museum erhalten bleiben.  Im ersten Stock des Museums wird die Geschichte des Flachsanbaus und der Leinengewinnung und -verarbeitung durch vielfältige Exponate und einem selbst gedrehten Film gezeigt. Highlight ist ein noch voll funktionsfähiger Webstuhl. Im Dachgeschoss wird eine Vielzahl an Handwerkarbeitungstechniken sowie wertvolle Spitzen und Kostüme ausgestellt. „Mit unserem Besuch wollten wir dem Ehepaar Janzweert für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement danken“, so Haigers CDU Vorsitzender Sebastian Pulfrich. Nach dem Besuch in Haigerseelbach ging es nach Haiger, wo die Gruppe von Sibylle Kasteleiner und Andreas Rompf auf dem historischen Stadtpfad geführt wurden. Nach zahlreichen Informationen entlang des Weges, vor allem bezogen auf die ehemaligen Stadtgrenzen, die Brände sowie den alten Gebäuden, ging es die Stadtkirche. Dort bekamen die Christdemokraten einen sehr interessanten Vortrag über die Geschichte und den alten Fresken des Gotteshauses. Der historische Stadtpfad umfasst insgesamt 24 Stationen. „Durch die vielen historischen Informationen wird man Haiger zukünftig mit ganz anderen Augen sehen“, so Pulfrich am Ende der Führung.

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Das verwaiste Bushaltehäuschen im Haigerer Ortsteil Rodenbach soll nach Willen des CDU Stadtverordneten Sebastian Pulfrich endlich der Geschichte angehören. Hintergrund ist der, dass der als Haltestelle ausgewiesene Bereich unterhalb der evangelischen Kirche seit Jahren nicht mehr angefahren wird. Das dort befindliche Haltehäuschen erfüllt also nicht den ihm zugedachten Zweck und verkommt immer mehr zur Kloake. Hinzu kommt, dass die anliegenden Anwohner vermehrt durch die dort stattfindenden „Zusammenkünfte“ gestört werden. „Seit nunmehr vier Jahren bemühe ich mich immer wieder darum, dass das Haltehäuschen demontiert wird“, so Pulfrich. Einziger Teilerfolg war bisher, dass der Altkleidercontainer unterhalb der Kirche entfernt wurde. Nach einem erneutem Vorstelligwerden des Christdemokraten im Rathaus scheint nun endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Im Rahmen einer städtischen Prüfung stellte sich heraus, dass das Bushaltehäuschen an keinem anderen Bereich in Rodenbach aufgestellt werden kann. Aufgrund dieses Sachverhalts wurde der örtliche Verwaltungsbeautragte Bruno Rockensüß Ende 2010 seitens der Stadt dazu aufgefordert zu erfragen, ob die Rodenbacher damit leben könnten, wenn das Häuschen aus dem Dorfbild verschwinden würde. Alle Befragten begrüßten das Ansinnen der Verwaltung, so dass das Kapitel „Bushaltehäuschen“ bald zu den Akten gelegt werden dürfte. Falls nicht, wird der Sachverhalt noch einmal im Parlament eingebracht. Für Pulfrich wäre eine Nutzung der frei werdenden Fläche z.B. durch die evangelische Kirchengemeinde die sinnvollste Nachfolgeregelung. „An dem Beispiel Bushaltehäuschen Rodenbach sieht man, dass sich Beharrlichkeit auszuzahlen scheint“, so Haigers CDU Chef zufrieden.

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