Die Mauer am Haarwasen muss weg! Umleitung unnötig!

8. Dezember 2011

CDU Stadtverband kritisiert das Vorgehen am Haarwasen

Pulfrich: „Die Errichtung der Schleichwegsperrung und deren Folgen kosten unnötig Geld“
 
Haiger Mit einem lachenden und einem weinenden Auge bewertet der CDU Stadtverband Haiger die Errichtung einer „Umgehungsstraße“ für Landwirte auf dem Haigerer Haarwasen. Nötig geworden ist diese, da Haigers Bürgermeister Dr. Zoubek (SPD) die für Autos gesperrte Straße zwischen Haiger und Allendorf durch zwei in einem Asphalthügel eingelassene L-Steine dicht gemacht hat. Dieses Vorgehen ist, entgegen der Aussage des Rathauschefs, im Alleingang des Bürgermeisters geschehen. „In der Öffentlichkeit immer wieder zu behaupten, dass dieses Vorgehen eine Magistratsentscheidung war ist unehrlich“, kritisiert Haigers CDU Chef Sebastian Pulfrich. Der „Mauerbau“ wurde bereits kurz nach seiner Errichtung heftig aus CDU-Reihen kritisiert. Die mangelnde Kommunikation zwischen dem Rathaus und den Haigerer Landwirten kritisiert in diesem Zusammenhang CDU Vorstandsmitglied Erhard Dingeldein. Dingeldein, der zudem Vorstandmitglied im „Bauernverband Gießen, Wetzlar, Dill“ ist, hat sich bereits seit längerer Zeit für eine Alternativtrasse für die ansässigen Bauern in der Gemarkung „Lichtehell“ ausgesprochen. Dass diese nun gebaut wird, wird vom CDU Stadtverband begrüßt, denn so müssen die Landwirte keine unnötigen Fahrwege mehr in Kauf nehmen. „Es ist gut, dass unsere heimischen Landwirte nicht länger unter dieser vom Bürgermeister herbeigeführten Situation leiden müssen“, so Pulfrich. Aus Sicht des Christdemokraten hätte es aber erst gar nicht so weit kommen müssen. „Die Errichtung der Schleichwegsperrung und deren Folgen kosten unnötig Geld“, fasst Pulfrich das Gesamtvorhaben zusammen. So würde sich im Parlament bemüht, das Geld „zusammen zu halten“ und am Haarwasen fallen unnötige Kosten im vierstelligen Bereich an. Dass der neue Weg bei trockenem Sommerwetter nicht nur von Landwirten genutzt wird, ist für den Christdemokraten eine klare Sache. „Also hätte auch alles beim alten bleiben können“, so Pulfrich abschließend.

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